Sehenswertes in der Region

Ortsteil Grünau

 

Grünau wurde 1749 auf Geheiß Friedrich II. von Pfälzer Bauernfamilien als Kolonistendorf am Langen See gegründet. Mit dem Bau der Bahnstrecke Berlin-Görlitz und einer Grünauer Haltestelle (1866) entwickelte sich das Dorf einerseits zum Villenvorort betuchter Berliner, andererseits zum attraktiven Wirtschaftsstandort. Eine regelmäßige Dampfschiffverbindung nach Berlin trug erheblich dazu bei.

Die Ansiedlung von Bootshäusern am Langen See und die Gründung des "Berliner Regatta-Vereins" 1881 machte Grünau zu einem bedeutenden Wassersportrevier. Eine Regatta-Anlage wurde erbaut, auf der 1936 die Ruderwettbewerbe der Olympischen Spiele stattfanden. Heute dokumentiert das Berliner Wassersportmuseum die lange Tradition.

Seit dem 19. Jahrhundert entstanden zahlreiche Ausflugslokale (Riviera) und noch heute lockt die reizvolle Wald- und Seenlandschaft viele Erholungssuchende nach Grünau. Prominentester Einwohner Grünaus war über Jahrzehnte der Schriftsteller Stefan Heym.

Regattastrecke Grünau

 
Die Regattastrecke Berlin-Grünau ist eine Regattabahn im Südosten Berlins. Sie war Austragungsort der Ruder- und Kanuwettbewerbe der Olympischen Spiele 1936.

Die Strecke ist 2000 Meter lang und bietet sechs Bahnen bei Ruderwettbewerben, und neun Bahnen für den Kanusport. Sie ist Eigentum des Bezirks Treptow-Köpenick. Heute werden dort Regatten im Rudern und Kanurennsport, Veranstaltungen im Kanupolo, mit Drachenbooten sowie Motorbootrennen ausgetragen. Aufgrund des Schiffsverkehrs und der Strömung der Dahme entspricht die Strecke allerdings nicht mehr den heutigen Anforderungen an internationale Meisterschaften.

Die erste offizielle Ruderregatta auf der Strecke fand am 27. Juni 1880 statt, und sie ist damit die älteste Sportstätte Berlins, die immer noch genutzt wird.



Der Müggelturm

 
Der Müggelturm ist ein bekanntes Ausflugsziel im Südosten Berlins in Köpenick. Er steht südlich des Müggelsees in den Müggelbergen auf dem Kleinen Müggelberg in einer Höhe von 88 m ü. NN. Wenn heute vom Müggelturm gesprochen wird, ist in der Regel der heute dort stehende Turm gemeint; es gab aber vor diesem bereits einen anderen Turm, der 1958 abgebrannt ist.



Wasserwerk Friedrichshagen

 

Am Nordufer des Müggelsees, zwischen Friedrichshagen und Rahnsdorf, stehen zu beiden Seiten des Müggelseedamms zahlreiche imposante Gebäude im Stil der märkischen Backsteingotik, die an eine Klosteranlage denken lassen.
Sie beherbergen das alte Wasserwerk Friedrichshagen - das größte und älteste Wasserwerk dieser Art in Berlin. Es entstand 1889 bis 1893 nach Entwürfen von Henry Gill. Erweiterungsbauten folgten bereits 1894. Nach 90 Jahren Wasseraufbereitung und -versorgung übernahm 1979 ein moderner Betrieb diese Aufgaben.

 



Bölschestraße

 

Die Bölschestraße im Berliner Ortsteil Friedrichshagen (Bezirk Treptow-Köpenick) ist eine rund 1,3 Kilometer lange Straße vom Fürstenwalder Damm zum Müggelseedamm. Den Namen erhielt sie am 31. Juli 1947. Von 1753 bis 1871 hieß sie Dorfstraße und von 1871 bis 1947 Friedrichstraße. Sie wurde nach dem Schriftsteller Wilhelm Bölsche benannt, dem wichtigsten Vertreter des Friedrichshagener Dichterkreises.



Der Müggelsee

 

Der Müggelsee ist mit 766,7 ha Fläche (4,5 km lang, 2,5 km breit und 11 m tief) der größte See Berlins. Er wird von der Spree durchflossen und stellt eines der größten Wassersportareale Berlins dar. An seinem Südufer erheben sich die Müggelberge (115 m hoch) mit ausgedehnten Wäldern - ein Eldorado der Naherholung.
Am Nordufer liegen die reizvollen Berliner Ortsteile Friedrichshagen und Rahnsdorf, die ebenfalls einen Besuch wert sind.

Spreetunnel Friedrichshagen



Der Spreetunnel Friedrichshagen ist ein 1927 in Betrieb genommener die Spree unterquerender Fußgängertunnel am Müggelsee in Berlin. Er verbindet die Kämmereiheide bei Köpenick mit dem Müggelpark im Ortsteil Friedrichshagen und ersetzte eine frühere an dieser Stelle betriebene Fähre. Nahe dem südlichen Ausgang befinden sich zwei beliebte Badestellen, im Volksmund „Läufer“ (wegen der geringen Wassertiefe) und „Teppich“ (wegen des dortigen grünen Rasens) genannt.

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